Dienstag, 9. September 2014

Nach drei kommt vier...

...wie gut dass Strophen nicht zählen können.

Dieses Gedicht passt eingentlich auch ganz gut zu meinen ersten drei. Ich finde es nur nicht ganz so heftig, etwas seichter vielleicht?

Ich mochte das Gedichteschreiben zu dieser Zeit sehr, ich weiß nicht mehr, warum ich damit aufgehört habe......


Feuer im Dunkeln...


Ein Feuer im Dunkeln
aber es wird nicht heller
es brennt zwar schneller
bis es schließlich erlischt.

Deine Hoffnung ist wage
Ihr noch zu entrinnen,
denn sie ist eine Plage,
die einfach alles verschlingt.

Doch der Strohhalm ist da,
du musst ihn nur greifen,
verlier ihn nicht aus den Augen,
sonst ist es zu spät.

Dein Weg ist recht steinig,
du bist schon gefallen,
hast deine Chance schon vertan,
bist ihr in die Falle gegangen.

Und so langsam dämmert´s dir,
die Realität klopft an,
und die Zeit läuft voran,
die du schon längst nicht mehr hast.

Dein Atem wird schneller,
so schnell wie dein Herz.
Die Angst in dir rückt näher,
bis sie den erholsamen Schlaf fern hält.

Du hast ein Kribbeln in den Fingern,
und ein Dröhnen in den Ohren,
deine Augen erblinden,
von der Last der Dunkelheit geschürt.

Dein Körper fängt an zu zittern,
von der Eiseskälte gebeutelt,
so langsam wird es ernster,
du fängst schon an es zu ahnen.

Schritte in der Ferne,
eine Melodie mit sich tragend,
und gleichzeitig warnend,
vor dem was gleich kommt.

Die Luft wird langsam knapper,
und der Raum immer enger,
deine Angst wächst nun schneller,
bis das Herz fast zerspringt.

Es wird immer schlimmer,
sie hat es geschafft,
du bist ihr erliegen,
so wie sie es vorhergesehen hat.

Das Feuer ist erloschen,
deine Hoffnung gestorben,
du liegst nieder in Trümmern,
wie die Träume deiner selbst.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen