Dienstag, 14. Oktober 2014

Ein düsteres Ende?

Das hier ist das letzte etwas dunklere, schwere Gedicht, das ich gefunden habe.
Eigentlich ein guter Schluss, es muss ja nicht alles so drückend sein.


Angst......



Von Angst gefangen traust du dich
nur noch langsam deinen Weg zu gehen,
denn auch so wie die einstigen Freunde,
werden sie dich hintergehen.

Doch du hast keine Wahl,
du musst weiter
und die Angst in dir wächst, schnürt dir fast die Kehle zu,
versprochen ist versprochen hier kommst du nicht zur Ruh.

Langsam wird die Last erdrückend,
du bist schon den Tränen nah,
werde jetzt ja nicht unachtsam
die anderen kennen kein Erbarmen.

Egal, was du willst, egal was du tust,
von denen erntest du nur Spot und Hohn,
glaub mir eine wichtige Lektion:
Undank ist der Welten Lohn.

Die Verzweiflung treibt dich immer tiefer,
in einen Sumpf aus Schwarz hinein
und die Trauer zieht dich nieder,
nun bist du vollkommen allein.

Es gibt keinen Ausweg aus der Tiefe,
willst du hinaus brauchst du Hilfe,
doch ist niemand da, der deine Schreie hört,
du bist allen ja so egal.

Du hast keine Wahl,
entscheide dich schnell
dies ist deine letzte Chance zu entkommen
aus den Trümmern deiner selbst.

Was für ein Anblick, der Wut weichen die Tränen
nun willst du sie leiden sehen,
dass sich die Hunde richtig quälen,
dann kannst du dich an ihrer Angst auch weiden.

Du bist einfach nicht zu bremsen,
hast die Kontrolle über deinen Verstand verloren,
keine Angst mehr, nur noch Blutdurst,
zu was für einer Bestie bist du geworden.

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